Journalistische Texte, Musik-Kritiken & -Interviews

Ich schreibe als freier Journalist über linksalternative Gegenbewegungen, (Sub-)Kultur und Musik - u.a. für:
KONTEXT:WZ/TAZ (Kultur & Gesellschaft)
• Musikmagazin laut.de (Kritiken)
• HipHop-Magazin MZEE (Interviews)

Meine Arbeit als freier Journalist & Redakteur

Ich liebe es, gute Geschichten zu finden, gründlich zu recherchieren und zu erzählen. Nach diversen journalistischen Arbeiten während meines Studiums der Medienwissenschaften, arbeite ich mittlerweile als freier Journalist sowie Redakteur für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften oder Portale und übernehme einzelne Projektarbeiten bei unterschiedlichen Medienproduktionen. Meine Themen bewegen sich meist zwischen (Sub-)Kultur, Gesellschaft, Politik, Musik und linksalternativen Gegenbewegungen. Außerdem schreibe und redigiere ich für Sachbücher.

Kultur & Gesellschaft

2019-2024

Musik-Kritiken

05.06.2026: Eine Beleidigung für echte Musik. (*)

FAZIT: "Weltklasse" ist kein Album, das einfach nur schrecklich klingt. Es ist eines, bei dem ich mich ernsthaft frage, wer hier wen für wie dumm verkauft. Diese Platte ist mehr als eine kreative Bankrotterklärung, Olaf der Flipper scheint mit seinen 80 Jahren längst künstlerische Insolvenz angemeldet zu haben. Es gibt Alben, denen gibt man einen Stern, weil man irgendwo noch ein bisschen guten Willen findet. Und es gibt Alben wie "Weltklasse", denen gibt man einen Stern, weil das Bewertungssystem leider keine Null zulässt.

05.06.2026: Lächeln ohne Zähne zeigen. (***)

FAZIT: Ein Album namens "Smile" hat ein kleines Problem: Es zwingt einen erstmal in diese unangenehme Situation, in der man sich fragt, ob da gerade ein echtes Lächeln kommt - oder nur dieses freundlich einstudierte, das man auch beim Zahnarzt aufsetzt, wenn er sagt: "Und jetzt einmal bitte Zähne zeigen." Bei Madsen ist es natürlich nicht Letzteres, zumindest kann man die Band schlecht der Kaltherzigkeit bezichtigen. Wirklich "Zähne zeigen" tun sie auf ihrem zehnten Studioalbum ebenfalls nicht. Trotzdem passt der Titel ziemlich gut: Dieses Grinsen ist stabil, professionell, routiniert – aber selten so entwaffnend, dass es einem wirklich mal die Luft nimmt.

24.04.2026: Die meinen es wirklich so. (****)

FAZIT: "Liedfett" ist ein Album, das vor allem über seinen Charakter gewinnt. Und durch seine Vielfalt, aber nicht als zielloses Zappen, sondern als Band, die auch in unterschiedlichen Genre-Klang-Korsetten immer noch nach sich selbst klingt. Nicht alles trifft meinen Geschmack ("Partybrille" eher so, "Brich Das Eis" persönliche Krise), aber die Platte hat Herz ("Einsamkeitsgefahr" oder "Froh Dass Es Dich Gibt"), Ideen ("Feierabend") und diesen Live-Drive, der einem beim Hören schon die verschwitzte Venue-Luft in die Nase weht ("Alles Wird Gut" oder "Das War Ich"). Unterm Strich ist das Album vor allem ein ehrliches: Die meinen und fühlen es wirklich so – das hört man einfach.

17.04.2026: Wenn die Karre an die Wand fährt, dann geschniegelt. (***)

FAZIT: "Bevor Der Mut Dich Verlässt" ist ein gutes Album ohne besondere Ausreißer nach oben oder unten. Ordentlich produziert, stabil im Sound, mit ein paar richtig guten Momenten ("Boys", "Mach Mal Platz", "In Ruhe Gelassen Werden"), aber oft zu geschniegelt, zu kalkuliert, zu sehr auf maximale Massentauglichkeit getrimmt. Der Mut verlässt hier zwar nicht die Band, aber er bleibt scheinbar manchmal einfach im Backstage sitzen.

13.03.2026: Nudeln gegen den Weltschmerz. (***)

FAZIT: "Love, Hate & Engelenergie" ist oft wirklich witzig und ziemlich gut gemacht – und immer dann am besten, wenn die Band ihre Dada-Pose kurz fallen lässt und die Message ohne Schutzhelm nach vorne schiebt ("Kink", "Meine Wut"). Gleichzeitig bremst sich das Album selbst aus: zu wenig Varianz bei Melodie und Rhythmus, vor allem zu Beginn zu eintönig. Unterm Strich gilt: Wer The T.C.H.I.K. und punkige Eskalation sowieso mag, wird das hier definitiv feiern. Wer's schon immer scheiße fand, dem liefert die Platte aber auch ein gutes Beispiel, warum.

06.03.2026: Kumpelhaftigkeit, Krawallherz und tanzbare Sounds. (****)

FAZIT: "Lübbe" braucht man im Streaming-Zeitalter nicht – aber man will es trotzdem haben. Nicht, weil Kapelle Petra hier das Rad neu erfinden (tun sie nicht), sondern weil diese Zusammenstellung wie ein sehr gut kuratiertes Fotoalbum wirkt: 18 Momente, die zeigen, wie konstant diese Band über Jahrzehnte ihre eigene Nische verteidigt hat. Ein Album als verdiente Würdigung des Alten, bei dem die beiden neuen Song aber nicht wie Bonusmaterial wirken, sondern wie: "Wir sind zwar 30, aber noch lange nicht fertig."

27.02.2026: Vibe zwischen Lagerfeuer, Tanzfläche und Herzklopfen in Pastell. (***)

FAZIT: "Deja Vu 1/2" ist ein abwechslungsreiches, sauber produziertes Album mit hörbar starkem Sänger im Zentrum – aber auch eines, das sich zu oft mit der Oberfläche zufriedengibt, obwohl es Tiefe könnte. [...] Vieles bleibt zu angenehm, rund, weich – wie ein Cappuccino, der zwar perfekt geschäumt ist, aber dafür etwas fade schmeckt. "Deja Vu 1/2" ist weniger das Album, das umhaut, als eines, das zuverlässig das Erwartbare liefert – nur eben manchmal so zuverlässig, dass es auch austauschbar wird.

30.01.2026: Viel Wir, wenig Wow. (***)

FAZIT: "Wir" ist ein durchweg ordentliches Album und überdurchschnittlich hörbarer Vertreter des eigenen Genres. Sehr gut produziert, ohne größere Makel, stilistisch geschlossen, mit einzelnen starken Momenten. Doch genau diese Geschlossenheit wird zur Schwäche: Überraschungen bleiben aus, musikalische Risiken werden kaum eingegangen, textliche Aha-Momente sind rar. Kaffkiez sind im Mainstream angekommen und liefern eine Platte, die Genre-Fans zuverlässig abholt, die jedoch ohne Besonderheiten auskommt und ohne neue Wege zu gehen.

23.01.2026: Hochglanz reflektiert gut, aber er wärmt nicht. (**)

FAZIT: "Melodrama" ist eine leicht frustrierende Platte, weil sie immer wieder andeutet, dass eigentlich mehr möglich wäre – aber sich dann doch für die sicherste, glatteste, austauschbarste Variante entscheidet. Lina hat Talent, ohne Frage. Nur versteckt dieses Album es über weite Strecken hinter einem Sound, der lieber gefallen will, als etwas zu erzählen. Und irgendwann stellt sich die Frage, die man bei diesem Titel eigentlich nicht stellen sollte: Wann gingen echte Geschichten verloren – und warum klingt "Melodrama" hier so oft wie bloße Dekoration?

25.12.2025: Ein Breakbeat-Klangkosmos für die Ewigkeit. (*****)

FAZIT: "Timeless" ist kein Album, das man einfach hört, sondern das man durchlebt. Es ist wie die Geburt eines neuen Genres, das Aufbrechen alter Strukturen, das Versprechen einer Zukunft, die damals noch in fast keinem Club gedacht, aber von Goldie bereits gefühlt wurde [...]. "Timeless" bleibt – im wahrsten Sinne des Wortes – zeitlos und überdauerte all die Jahre, weil es nicht im Trend existierte, sondern als Herz einer musikalischen Innovation. Ein revolutionäres Album, ein Breakbeat-Klangkosmos für die Ewigkeit.

23.12.2025: Gruppentherapie mit Ansage. (***)

FAZIT: "Anti Alles Aktion" ist ein ordentlich produziertes Live-Album, das die Energie eines Antilopen-Konzerts gut einfängt. Als Dokument für Fans funktioniert es hervorragend. Als eigenständiges Album bleibt es jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück: Zu viele bekannte Songs ohne neue Interpretation, zu wenig echte Überraschung. Der Anspruch aus dem eigenen Werbetext ist deutlich höher als das, was hier tatsächlich geliefert wird. Eine gute Live-Platte, kein Meilenstein.

10.12.2025: Zwischen Drogennebel und Daseinsekel. (****)

FAZIT: "Lieder, Die Ich Geschrieben Habe Anstatt Aus Dem Fenster Zu Springen" ist ein Album, das sich inhaltlich wiederholt, aber nie künstlich wirkt. Beslik beschreibt seine Lebensrealität mit einer Mischung aus Resignation, Ironie und unerwarteter Treffsicherheit. Nicht jeder braucht eine große Spannweite, um ein gutes Album zu machen. Soundtechnisch ist die Platte stark produziert, liefert gute Beats und ist abwechslungsreicher als erwartet. Unterm Strich ein sehr gutes Album, nicht weil es perfekt wäre, sondern weil es ehrlich ist, handwerklich sitzt und vor allem im Kopf bleibt.

28.11.2025: Sterben lernen mit Kraftklub. (****)

FAZIT: "Sterben in Karl-Marx-Stadt" ist das bisher erwachsenste, emotionalste und vielseitigste Kraftklub-Album. Musikalisch bleiben sie sich selbst größtenteils treu, aber textlich und dramaturgisch legen sie ein Level hin, das überraschen kann, weil man es ihnen kaum zugetraut hätte – nur sind sie nicht mutig genug, ihr zurechtgezurrtes Klangkorsett bis auf wenige teils herausragende Ausnahmen wirklich zu sprengen. Diese Platte ist stark, ehrlich, relevant, tanzbar. Kraftklub müssen vielleicht gar nicht unsterblich sein. Es reicht, wenn sie so weitermachen.

15.11.2025: Ego-Fegefeuer ohne Substanz. (***)

FAZIT: "'Der Eiserne Besen 3' hat seine Momente – besonders wenn OG Keemo, Samy Deluxe oder Audio88 auftreten. Morlockk Dilemma rappt oft wirklich gute Lines wie immer auf Topniveau, technisch brillant und unverkennbar. Doch zwischen 19 teils ultrakurzen Tracks, überladenen Feature-Parts und inhaltlicher Leere fegt der Besen meist im Kreis. Ein Werk, das viel Lärm macht – und wenig sagt.

08.11.2025: Diese Platte will gespürt werden. (*****)

FAZIT: "Große Kunst" ist ein selten ehrliches, musikalisch kluges, textlich herausragendes Album, das Herkunft weder verklärt noch verrät und persönliche Geschichte stimmig mit gesellschaftlichem Bewusstsein verbindet, ohne jemals verkopft zu wirken. Betterov erzählt so, dass man nicht weghören kann, er bringt Schmerz, Heimat und Hoffnung in bewundernswerter Klarheit zusammen. Das hier ist keine Pose, kein Projekt, kein Trend, sondern Leben.

01.11.2025: Hochglanzroutine statt Herzblut liefert Gefühle auf Pump. (**)

FAZIT: Mit "Before I Met Supergirl" liefert der gebürtige Ire erneut ein handwerklich gutes, aber künstlerisch schlafwandelndes Album ab, dessen Songs perfekt ins Nachmittagsprogramm der nächstbesten Mainstream-Welle passen. [...] Seine Songs wollen berühren, schaffen es aber nicht. Statt Weiterentwicklung folgt Wiederholung, statt Gefühl gibt‘s Routine. Rea Garvey kann’s eigentlich – aber er will einfach nichts Neues wagen.

13.10.2025: Jeden Cent melken? Da hilft der Graf von Unheilig gerne. (**)

FAZIT: "Augen Träumen Herzen Sehen" trieft vor Pathos und liefert das Erwartbare: technisch guten Rap, fett produziert, Alpha-Kampfgeist, dieselben Metaphern, dieselben Motivationsfloskeln, dieselben pseudo-philosophischen Zeilen über Stärke, Glaube und Schmerz. [...] Erfolg ist kein Glück, aber Stillstand offenbar ein gutes Konzept.

08.10.2025: Eine musikalische Menschenrechtsverletzung. (*)

FAZIT: Mit dem neuen Vincent Gross-Album sollte sich statt mir lieber der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befassen. Schließlich verbietet die Menschenrechtskonvention Folter – und "Prost!" folterte meine Psyche ganz gehörig, während mich Gross mit immergleichem Hollywood-Grinsen aus leblosen Augen anstarrt. Eine Schande, dass mich das laut.de-Wertungssystem dazu zwingt, diesem musikalischen Delikt mindestens einen Stern zu geben.

29.09.2025: Ska-Punk mit Herz, Posaune und Pointen. (***)

FAZIT: Nicht jeder Gag sitzt, nicht jeder Song glänzt. Aber wo es funktioniert, macht es richtig Spaß – oder geht ans Herz. Doch wo die Band einst mit jugendlichem Elan und einer gewissen Rotzigkeit punktete, ist heute leider vieles vorhersehbar geworden. [...] Sondaschule klingt inzwischen mehr nach gepflegter Routine als nach frischer Rebellion, doch sie bleiben sich treu und liefern weiterhin ordentlichen Ska-Punk, der auch 2025 weder alt noch peinlich klingt.

22.09.2025: Wie ein lauwarmes Dosenbier. (*)

FAZIT: The BossHoss stolpern in ihrem neuen Album durch belanglose Songs, die schon im Moment des Hörens wieder vergessen sind und dabei klingen, als hätte die Band sich bereits vor vielen Jahren aufgegeben. Vergleichbar ist „Back to the Boots“ am ehesten mit einem lauwarmen Dosenbier – man weiß bereits vor dem Konsum, was einen erwartet: schaler Inhalt, absolut kein Hochgenuss und danach die folgerichtige Reue, sich das angetan zu haben.

20.09.2025: Von Drogen, Sex, Schmerz und Selbstliebe. (****)
FAZIT: Lola Young klingt selten austauschbar, eine gewisse Unvollkommenheit macht "I’m Only F**king Myself" besonders stark. Ein Befreiungsschlag einer Künstlerin, die mit Anfang 20 schon viel durchgemacht hat und das nicht in weichgespülte Phrasen packt, sondern in Musik, die wehtut und tröstet zugleich. So entstehen Momente zwischen furchtloser Ehrlichkeit und rockigem Indie-Groove, zwischen roher Verletzlichkeit und tanzbaren Sehnsuchtsbekundungen, zwischen poppigen Hooks und offenbarter Neurodivergenz.

08.09.2025: Falco weint im Grab. (**)
FAZIT: RAF Camora will mit seinem neuen Album an alte Größe anknüpfen, liefert aber nur Routine. Statt frischer Vision gibt’s Monotonie, Belanglos-Inhalt [...] sowie das routinierte Wiederholen der eigenen Erfolgsformel – mit abnehmender Strahlkraft. […] Heute klingt er nur noch wie ein Schatten seiner selbst: zwar noch groß produziert, aber inhaltsleer und vom eigenen Sound gelangweilt.

08.09.2025: Plötzlich wirkt Schlager clubbig und modern. (***)
FAZIT: Unterm Strich ein Album, das für Schlager erstaunlich frisch wirkt. Klar: Es gibt viel Herzschmerz, viel Wiederholung, zu viel seichten Kitsch. Textlich durchschnittlicher Schlager eben. Aber die Gesamtmischung aus clubbigen Beats, starkem Gesang und einigen spannenden Songideen baut „Ganz nah bei mir“ ein stabiles Fundament. [...] Liebings neues Album ist absolut kein Meisterwerk, aber [...] zeigt, dass moderner Schlager mehr kann, als gefällige Radiomusik für ein Rentnerpublikum zu sein.

01.09.2025: Rap als Haltung, nicht als Klickoptimierung. (***)
FAZIT: Cr7z liefert Fans genau das, was sie erwarten: ehrlichen, technisch starken Rap mit tiefen Themen. Wer auf Abwechslung, Innovation oder Eingängigkeit hofft, wird hier allerdings weniger fündig. Cr7z bleibt halt Cr7z. Zwischen epischen Beats, philosophischer bis verschwörerischer Kryptik und ehrlichen Momenten ist "Goldene Ratio" ein gerade so solides Album, das die Fanbase zufriedenstellen dürfte, aber nicht darüber hinaus strahlt.

28.08.2025: Starke Mädchen, schwache Songs. (**)
FAZIT: Am Ende bleiben 20 Songs musikalisches Speed-Dating ohne Match [... und] ein Album, das klingt wie von einem Algorithmus zusammengeklickt: glatt, austauschbar, emotionsfrei. [...] "Strong Girls Club" schafft es selten über das Mittelmaß hinaus. Engels will in die großen Fußstapfen der deutschen Pop-Diven treten, landet aber im Sound-Nirwana zwischen Casting-Show-Erinnerung, Playlist-Füllmaterial und dem Radioprogramm für Sonntagnachmittag im Möbelhaus.

09.07.2025: Synthesizer im Schockzustand. (****)
FAZIT: Mit "Hardcore Never Dies Das" beweist die Band, dass Haltung und Hedonismus sich nicht ausschließen müssen. Das Album ist radikal, eingängig, überdreht und gleichzeitig schmerzlich relevant - ein Soundtrack für alle, die tanzen wollen, obwohl (oder gerade weil) die Welt brennt. Man sollte dafür aber bestenfalls Punk-Fan sein.

2025

Interviews & Portraits

06.06.2026: Beslik über Selbstzerstörung, politische Hoffnungslosigkeit, die Wertlosigkeit des Lebens sowie kurze Momente von Glück

Mit Beslik sprach ich über Sartre, Schopenhauer, Drogen, Beziehungen und den Versuch, trotz vieler psychischer Probleme seine Leichtigkeit beizubehalten. Dabei geht es um die Frage, warum Selbstabwertung nicht automatisch Selbsthass bedeutet, weshalb Nähe immer auch Verletzung mit sich bringt und dass er die Gesellschaft gar nicht kritisieren will, weil sie für ihn längst "eine Parodie von sich selbst" ist. Entstanden ist ein Gespräch über Existenz, Resignation und die kleinen Augenblicke, in denen man einfach nur zufällig da ist – und vielleicht genau deshalb kurz glücklich.

02.05.2026: LISÆ über queerfeministischen Pop und antikapitalistischen Rap

Mit LISÆ durfte ich darüber sprechen, warum sie Queerfeminismus konsequent intersektional denken und ihn mit antikapitalistischen Perspektiven verknüpfen. Themen wie Schönheitsnormen, Beziehungslogiken oder Konsumkritik ziehen sich nicht nur durch ihre Songs, sondern auch durch ihre Haltung zur Musikindustrie selbst. Erfolg messen sie nicht in Zahlen, sondern darin, was ihre Musik bei Menschen auslöst.

08.10.2025: Interview mit Irie Révoltés - Musik & Aktivismus

Sie sind aus keiner antifaschistischen Playlist wegzudenken und prägten die linksalternative Musikszene mit. Jetzt sind Irie Révoltés nach über sieben Jahren zurück auf der Bühne – und im Publikum gehen wieder die Fäuste hoch. Im Interview erzählen die Frontmänner Mal Élevé und Carlito, warum es zu diesem Comeback kam, was sie politisch antreibt und warum diese Reunion ein einmaliges Erlebnis bleiben wird.

Highlights (TAZ)

Mein Text "LISÆ: Pop zwischen Wut und Zärtlichkeit" als Beilage in der TAZ Ausgabe 180 vom 18.04.2026.

Mein Text "Ambulante Hilfe: Würde wohnt auch auf der Straße" als Beilage in der TAZ Ausgabe 149 vom 13.09.2025.

Mein Text "Der Sound der Rebellion: Irie Révoltés" als Beilage in der TAZ Ausgabe 140 vom 12.07.2025.

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